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Gender

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18. August 2017
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Gender - das soziale Geschlecht

Lesbarkeit und Ästhetik der Sprache machen es notwendig die Regeln der deutschen Grammatik nach bestem Wissen und Gewissen anzuwenden. Wenn Menschen sich mit Begriffen identifizieren, müssen sie nicht das selbe Geschlecht haben wie das Wort in der jeweiligen Sprache.
Beispiel:
Das Wort für den Begriff "der Begleiter" ist in der deutschen Sprache maskulin, das heißt aber nicht, dass alle Personen die Begleiter sind auch biologisch dem männlichen Geschlecht angehören müssen. Ebenso können "Begleiter" eine oder mehrere beliebige Muttersprachen haben, auch wenn das Wort "Begleiter" der deutschen Sprache angehört.
Beispiel aus dem Pflanzenreich:
Die Fichte hat botanisch zwei Geschlechter, männlich und weiblich, das deutsche Wort ist weiblich. Daher sind Versuche Pflanzennamen zu "gendern" im Sinn von "Gender Mainstreaming" höchst angebracht. Die/der Fichte/rich zu sagen und zu schreiben hat sich aber genauso wenig durchgesetzt wie zum Beispiel der/die Ahorn/in, zum Leidwesen fanatischer Genderer und Gendererinnen .
Feststellung:
Der Autor dieses Webstandortes überlässt die geschlechtslose Formulierung den Angelsachsen und die Sprachverhunzung den Dummköpfen jeden biologischen, sozialen oder adeligen Geschlechts.
Grammatik aus der Volksschule:
Grammatisch ist der Dummkopf männlich, gesellen sich einer oder mehrere hinzu, werden alle weiblich, weil sie werden die Dummköpfe. Das kommt aber nicht davon, weil die Dummheit weiblich ist, sondern weil der Plural (auf deutsch die Mehrzahl) im Deutschen Nominativ immer weiblich ist.
Ist das gerecht?
Lösung:
Biologisches, grammatisches, soziales und adeliges Geschlecht sind Arbeiter auf verschiedenen Baustellen.
Nicht durcheinander bringen!

Spruch des Tages

erneuern

Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.

Marcus Tullius Cicero