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Route
20. September 2026, Sonntag:
Kremsmauer
Kremsmauer, 1.604 m
vom KremsursprungSchwierigkeitsgrad 1, Aufstieg 1.290 m
| an | ab | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Kremsursprung, Parkplatz | 530 m | 09:30 | |||
| Abzweigung Gradenalm | 1.260 m | 11:51 | |||
| Törl (Felsenfenster) | 1.457 m | 12:40 | 13:00 | ||
| Abzweigung nach Steyerling | 1.350 m | 13:25 | |||
Kremsmauer ![]() | 1.604 m | 14:17 | 14:50 | ||
| Abzweigung nach Steyerling | 1.350 m | 15:30 | |||
| Törl (Felsenfenster) | 1.457 m | 16:07 | 16:23 | ||
| Abzweigung Gradenalm | 1.260 m | 17:07 | 17:19 | ||
| Kremsursprung, Parkplatz | 530 m | 19:20 |
Gesamtaufstieg
1.290 m
Gehzeiten
| Tour | Brutto | Aufstieg | Abstieg | Pausen | Pausen % |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 9h50' | 4h39' | 3h50' | 1h21' | 14% |
Gebiet
Oberösterreichische Voralpen
Österreich
Begleitung
Wanderung mit
- Barbara Zotrin
Beschreibung
A
m Samstag entsteht wegen des sonntäglich vorhergesagten Schönwetters, diese spontane Idee für einen Berg, von dessen Existenz ich bisher nichts bewußt hatte.
Halbwegs zeitig aufstehen fällt zwar schwer, aber man sollte als Konditionsschwacher Zeitreserven einplanen.
Im schattigen Graben geht es steil aufwärts und es beginnt bald mit Klampfensicherungen an zwei Stellen, an denen der Weg abgerutscht ist.
Nach der Weggabelung auf 1260m zur Gradenalm wird es dann aber richtig steil und abschüssig mit etlichen langen Seilsicherungen, die auf dem humusdurchsetzten Fels im feuchten Schatten offensichtlich bewirken, dass sich die Gedenktafeln entlang des Weges in ihrer Zahl in Grenzen halten...
Der Vergleich mit dem Treibsteig auf den Gippel verschwindet jetzt endgültig aus meinem Kopf, nur die Gipfelhöhe ist ähnlich.
Am Törl sitzen die zwei Frauen, die uns weit unten im Wald überholt haben - und kehren um.
Die trockene Luft läßt uns kaum etwas essen, was wir bald bereuen, denn nach dem - über 100 Höhenmeter - Abstieg geht es zäh in trockener Hitze über Schutt und Schroffen aufwärts. Barbara schickt mich weg, aber auch bei mir liegt das Frühstück mittlerweile 8 Stunden zurück, von ein paar Bissen säuerlichem Fruchtriegel abgesehen und meine Akkus sind tief entladen.
Am Gipfel denke ich, so schnell wie möglich wieder Barbara zu treffen, denn in diesem Gelände kann man leicht vom Weg abkommen (was mir trotz guter Wegmarkierungen gelungen ist), aber es ist dringend davon abzuraten.
Kaum biege ich in die felsdurchsetzten Latschen ein, kommt Barbara schon entgegen - also zurück hinauf für ein paar Gipfelbilder!
Mit schwindenden Kräften zurück am Törl (Felsenfenster), teilen wir uns ein trockenes Weckerl, was die Kräfte wenig, aber sofort zurückbringt, nur die Getränke neigen sich jetzt dem Ende zu. Ich habe ja die 2.Flasche im Auto vergessen...
Den Abstieg vom Felsenfenster nach Norden sollte man konzentriert angehen.
Danach kommt man - unvorhergesehen - flott weiter und man schreitet in der spätsommerlichen Abendstimmung diesen "Ohrwaschelgraben" zügig hinab, um die versicherten Stellen noch bei Tageslicht zu erreichen.
Gejausnet wird dann erstmals am Tag erst so richtig auf einem Tisch neben dem Parkplatz unterhalb des Kremsursprungs... mit der Stirnlampe.
Wetter
Heiter bis wolkig, nachmittags vorübergehend Schichtbewölkung und wieder Aufklarung;
Resümee
Unterschätzte "Wanderung" in den Voralpen!
Neue Ausrüstung
Autor: Robert Zotrin, zuletzt bearbeitet am 21.09.2026, 20:36
Bilder
Karte
Himmelskalender
| Sonne | Mond | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ort | Morgen Dämmerung | Aufgang | Tageslänge | Untergang | Abend Dämmerung | Zunehmend | Aufgang | Untergang | |
| Kremsmauer, 1604m | ![]() | 06:08 | 06:39 | 12:35 | 19:14 | 19:45 | ![]() | 16:29 | 00:00 |






